Neulich habe ich einen schönen Satz gelesen: „Die neue Normalität ist, dass Neues normal wird“. So geht es vielen Berufstätigen in Bezug auf Videokonferenzen. Wurden sie früher eher selten eingesetzt, gehören sie heute für viele Angestellte und Selbstständige zum Arbeitsalltag.
Auch ich nutze inzwischen verstärkt Videokonferenzen, um mit meinen Kunden in Kontakt zu bleiben. Und auch nach Feierabend kommen sie zum Einsatz, um das Vereins- und Clubleben aufrecht zu halten.
Ich nutze gern und häufig die Videokonferenz-Software Zoom. Daher habe ich ein paar Tipps rund um deren Anwendung zusammengestellt.

Technische Voraussetzungen
• Die Basisform der Videokonferenz-Software Zoom ist kostenlos. Konferieren nur zwei Personen, ist das Meeting zeitlich unbegrenzt. Ab drei Teilnehmern ist das kostenlose Meeting allerdings auf 45 Minuten begrenzt. Für längere und umfangreichere Meetings empfiehlt sich daher eine Bezahlversion von Zoom.
• Eine Anmeldung bei Zoom, also das Anlegen eines Kontos, ist nur nötig, wenn Sie selbst ein Meeting ansetzen möchten.
Wer nur als Teilnehmer dabei sein will, muss kein registrierter Nutzer sein. Teilnehmer erhalten einfach einen direkten Link zum Meeting.
• Zoom-Teilnehmer können am Laptop, PC, Smartphone oder iPad dabei sein.
• Technische Voraussetzungen sind eine stabile Internetleitung sowie ein Mikrofon und eine Webcam. An modernen Laptops, Smartphones und iPads sind Mikro und Kamera vorhanden.
• Verfügt ein Rechner nicht über eine Kamera, kann sie nachgerüstet werden.
• Um eine optimale Hör- und Sprachqualität zu gewährleisten, arbeite ich gern mit Kopfhörer bzw. Headset. Dies sorgt zudem für eine Minimierung von Rückkoppelungen.
• Zoom stellt eine Testversion zur Verfügung, mit der Hör- und Sprachqualität getestet werden können. Hier geht es zur Zoom-Test Version.

Bewährte Praxistipps
• Einladungen zum Meeting inklusive des Links zur Teilnahme versende ich per Mail. Hier gibt es weitere Tipps zur Leitung eines Online-Meetings.
• Damit nicht jeder Teilnehmer Einblick ins private Umfeld erhält, kann ein virtueller Hintergrund gewählt werden. Aber Achtung: Der reale Hintergrund muss einfarbig sein, damit die virtuelle Version für die anderen Teilnehmer nicht die ganze Zeit unangenehm flimmert. Siehe hierzu auch meine Tipps zur professionellen Eigenpräsentation während eines Online-Meetings.

Hilfreiche Zoom-Einstellungen
• Während einer Zoom-Konferenz können bis zu 25 Personen gleichzeitig zu sehen sein. Oder Sie wählen in den Einstellungen die Sprecheransicht (rechts oben). Dann ist nur der jeweilige Redner groß im Bild.
• Um den Sprechenden nicht mit den eigenen Nebengeräuschen zu stören, wähle ich gern die Stumm-Schaltung (unten links).
• In diesen Einstellungen kann man über den Pfeil ein Mikro auswählen.
• Unten links in den Zoom-Einstellungen befinden sich zudem die Tools, um die Videokamera auszuschalten oder zu wechseln, den virtuellen Hintergrund einzufügen oder sich ganz einfach mal kurz unsichtbar zu machen. Auch ein „Weichzeichner“ ist hier zu finden. Damit hübscht das Tool das eigene Erscheinungsbild etwas auf.

Grundsätzlich ist Zoom einfach zu bedienen. Aber mit diesen Tipps, können Sie die Videokonferenz-Software noch professioneller nutzen.

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