Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wer gehört zu wem? Wer ist der richtige Ansprechpartner für diese Angelegenheit? Ehe Sie den Überblick verlieren, sollten Sie zu einer relativ einfachen, aber effektiven Maßnahme greifen: das Organigramm. Es ist ein Blick von Außen auf eine bestimmte Struktur und visualisiert festgelegte Verantwortlichkeiten.

Welche Erfahrungen ich mit Organigrammen gesammelt habe, erfahren Sie in diesem Video.

Strukturen auf einen Blick
Organigramme sind vielseitig einsetzbar. Sie helfen zum einen, um bei verschiedensten Unternehmensstrukturen – von der Abteilung über die eigene Firma bis hin zur Unternehmensgruppe mit mehreren Standorten – den Überblick zu behalten. Ganz schnell lässt sich dann die Frage beantworten, welcher Kollege für welche Angelegenheit zuständig ist. Daher sind Organigramme auch ideal für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Viele Fragen während der Einarbeitungsphase beantworten sich so von selbst.

Zum anderen sind Organigramme hilfreich, wenn beispielsweise im Rahmen eines Projektes diverse Mitarbeiter für unterschiedliche Freigaben berechtigt sind. Ist der Freigabe-Prozess einmal visualisiert, ist auf einen Blick klar, wer welche Unterschrift leisten darf und wem weisungsbefugt ist. Das erleichtert die Projektarbeit enorm.

Klarheit bei Veränderungsprozessen
Ebenfalls hilfreich ist ein Organigramm im Rahmen von Veränderungsprozessen. Wird das Organigramm zeitnah angepasst, behalten Sie den Durchblick über den Stand der Dinge.
Und: Kein Organigramm ist in Stein gemeißelt. Überprüfen Sie regelmäßig, ob es noch aktuell ist.

Tipp: Sie können ein Organigramm auch als Kontrolle einsetzen. Ich habe schon erlebt, dass eine Visualisierung der Strukturen Schwachstellen offenbart hat. Dann ist ein Feintuning nötig und der Aufbau wird optimiert.

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