Viele Arbeitgeber geben sich sichtlich Mühe, den Arbeitsplatz ihrer Angestellten so angenehm und inspirierend wie möglich zu gestalten. Ein ausgefeiltes Lichtkonzept, dekorative Raumtrenner und Bilder sowie Pflanzen, die für gute Luft sorgen, sind nur einige Beispiele.

Und dann „verschönert“ der Arbeitnehmer zusätzlich seinen Schreibtisch. Vom Familienfoto mit und ohne Hund über Blumen und Postern bis hin zu Kalendern und den verschiedensten Dekorationsgegenständen sowie Schnickschnack von zahlreichen Geschäftsreisen habe ich schon so manches entdeckt. Hier ist Vorsicht geboten, denn zu viel Dekoration kann sehr schnell unordentlich und unruhig wirken. Die aufgeräumte und inspirierende Raumatmosphäre ist im Handumdrehen dahin.

Persönliche Deko oder nicht?
Ich werde bei meinen Einsetzen in den Büros meiner Kunden immer wieder gefragt, welche persönlichen Accessoires auf einen Schreibtisch dürfen und welche nicht. Nun, zunächst haben Angestellte keinen generellen Anspruch darauf, eigene Deko-Gegenstände mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Viele Chefs tolerieren ein gewisses Maß an Dekoration, da dies helfen kann, die Motivation der Mitarbeiter zu erhöhen.
Aber: Das letzte Wort in Einrichtungsfragen hat stets der Chef selbst. So habe ich auch schon Büros betreten, in denen jeglicher Verzicht auf persönliche Gegenstände angeordnet war. Hier ging der Firmeninhaber sogar regelmäßig durch die Büros, inspizierte die Schreibtische und wachte über die Einhaltung der Regel.
Stören bestimmte Accessoires die Kollegen, sollte das Team gemeinsam darüber reden und sich einigen.
Gilt in Ihrem Büro das Motto „Weniger ist mehr!“, dann darf es auch keine Ausnahmen geben. Alle Mitarbeiter müssen gleich behandelt werden.

Kundenkontakt entscheidet
Oft ist es so, dass die Räume, die Besucher zu sehen bekommen, ohne individuelle Note der Angestellten auskommen müssen. Ein typisches Beispiel ist hierfür der repräsentative Empfang. Sozialräume und Büros, in die sich kein Firmenbesuch verirrt, kann von den Deko-Enthusiasten aufgepeppt werden.
Übrigens: Was in den Schreibtischschubladen lagert, ist Privatsache. Solange die persönlichen Gegenstände nicht sichtbar sind, kann es niemanden stören – egal ob Ersatzschuhe oder Kosmetik.

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